Podcast: Im Nebel deine Sicherheit finden
Vielen Menschen spüren gerade eine Unsicherheit.
Vielleicht kennst du das Gefühl, dass du nicht weißt wie es weiter geht. Es scheint alles um dich herum zusammen zu brechen und du siehst nicht einmal mehr deine Hand in diesem Nebelmeer. Das Alte bricht zusammen und das Neue, Erneuerte ist noch nicht zu sehen.
Fragst du dich auch?
Wie geht es weiter?
Was ist der Sinn?
Eine Unsicherheit macht sich breit im Aussen und im Innen.
Eventuell unterstützt dich dieser Podcast deine Aufmerksamkeit auf die Chance die dahinter steckt zu lenken.
Denn genauso Situationen schenken uns oft eine neue Sichtweise, weil wir gezwungen sind loszulassen und uns für etwas Neues zu öffnen, was wir noch gar nicht kennen.
Mögen dich diese Worte begleiten.
Durch die nebligen Zeiten.
Der Herbst ist überall zu spüren.
Der Nebel streift durchs Land, die Blätter fallen von den Bäumen und auch die die Temperaturen sind kühler. Bei uns in den Bergen ist der Schnee schon sehr nah.
Überall wo ich hinschaue kann ich ein Loslassen, ein Sterben sehen.
Die Natur zeigt uns, dass Sterben zum Leben gehört.
Die Natur weiß nicht wo es hingeht, sie folgt einfach dem Rhythmus und zieht ihre Kräfte nach Innen.
Das Bedeutet automatisch, dass sie auch loslassen muss.
Auch wir wissen nicht immer wo unser Weg hinführt.
Manchmal scheint es auch um uns herum nebelig zu sein und wir sehen nicht wie es weiter geht.
Das kann Unsicherheit erzeugen. Und dabei sehnen wir Menschen uns so sehr nach Sicherheit.
Was ist aber, wenn es genau um diese Sicherheit geht, die wir vermeintlich immer im außen gesucht haben.
Was ist, wenn wir jetzt eingeladen sind uns auch nach innen zu wenden und uns wieder an die Sicherheit in uns selbst zurück erinnern.
Im Außen scheint es alles andere als sicher im Moment.
Es scheint als würde das System zusammenbrechen. Es ist so als würde nach und nach die sichere Leitplanke wegbrächen, die uns in dieser Form gehalten hat. Wege verblassen und neue Weg sind nicht sichtbar.
Natürlich erschafft dies Unsicherheit. Bisher haben wir uns ja oft nach dem außen orientiert
Vielleicht versuchst du mit der Frage nach dem „wie geht es weiter“, „wie sieht die Zukunft aus“ Licht und Sicht in dieses Nebelmeer hinein zu bringen.
Doch was wäre, wenn es gar nicht darum geht Licht hinein zu bringen, sondern endlich das Licht zu sein, was du schon immer warst.
In dem erkennest, dass du das Licht bist auf deinem Weg, hast du das Licht immer bei dir und bist nicht länger abhängig von dem Licht im außen.
Erinnere dich an dein Licht.
Dieses Licht schenkt dir die Sicht und begleitet dich durch den Nebel.
Oft ist unser Licht jedoch überdeckt oder sogar gedimmt.
Im Laufe der Jahre haben wir uns Strategien angeeignet, die genau das gefördert haben. Ich glaube nicht, dass wir bewusst unser Licht mit Blockaden, Prägungen überschatten und dämmen, sondern es passiert aus vermeintlichem Schutz oder oft auch aus Angst vor Ausgrenzung.
Es hat uns für eine gewisse Zeit Sicherheit geschenkt und dazu bewegt unser eigenes Licht zu vergessen und uns daher nach dem Licht im Außen zu orientieren.
Doch was ist wenn es im Außen auch ein Licht der Täuschung gibt und es für uns darum geht und es essentiell ist zu lernen, zu unterscheiden und auch diese vermeintliche Sicherheit loszulassen.
Und ja ich weiß es ist nicht einfach, wenn man für eine so lange Zeit sich und sein Licht vergessen hat, vielleicht nicht nur mehrere Jahre, sondern sogar mehrere Leben.
Doch wir dürfen uns bewusstwerden, dass diese vermeintliche Sicherheit uns abhält, endlich durch den Nebel zu gehen. Solang wir nicht wussten, wohin der Weg führt, sind wir ihn auch nicht gegangen.
Wir glaubten nur an das was sichtbar ist und haben vergessen wie es ist zu vertrauen.
Vielleicht schenkt uns die Zeitqualität genau jetzt die Möglichkeit uns wieder daran zu erinnern was es heißt zu vertrauen.
Indem wir genau jetzt wieder an diesem Punkt stehen und nicht wissen, wie es weiter geht.
Jetzt sind wir eingeladen die ersten Schritte zu machen durch das Nebelmeer, indem wir eventuell nicht mal mehr unsere eigene Hand vor Augen sehen.
Es geht darum zu vertrauen, vertrauen in dich, in deinen Weg, indem Wissen, „du bist das Licht“, welches dich genau auf dem Weg begleitet.
Vielleicht bekommen wir jetzt endlich unsere Chance, uns nicht mehr Außen zu orientieren und zu verlieren, sondern ganz bei uns anzukommen und die Sicherheit in uns zu finden, um sie im Herzen zu verankern.
Die wahrhaftige Sicherheit ist etwas was, aus meiner Sicht, uns niemand nehmen kann.
Es ist dieser Ort in uns, der uns mit uns selbst verbindet und mit Gott.
Natürlich sind Ängste und Sorgen Teil vom menschlichen Leben. Und es geht auch nicht darum diese Ängste weg zu machen oder schön zu reden.
Doch wir dürfen erkennen, dass es um unsere Ausrichtung geht.
Wir können die Welt nicht kontrollieren, aber wir können unser Erleben zu 100% kontrollieren.
Wir dürfen uns bewusst werden, das Angst trennt und spaltet.
Diese Ängste und Sorgen um Morgen halten uns gefangen in einer Starre.
Und diese Starre hindert uns daran endlich loszugehen, den ersten Schritt zu wagen durch den Schleier des Vergessens.
Es ist unsere Wahl, ob wir uns auf die Ängste und Sorgen konzentrieren und unsere ganze Aufmerksamkeit darauf lenken. Oder ob wir beginnen zu vertrauen.
Vertrauen ist für mich ein sehr wichtiger Schlüssel in Bezug auf das Thema Sicherheit.
Vertrauen in dich, Vertrauen ins Leben, Vertrauen in Gott.
Im Jahr 2027 wird es ums Vertrauen gehen. Egal was wir im außen sehen, durch den Nebel weiter zu gehen und die Sicherheit in uns zu verankern.
Ich werde im Dezember einen Podcast teilen, der euch mitnimmt durch die Sperr und Raunächte zum Thema Vertrauen.
Ich nenne übrigens diese Übergangszeit „Abschluss“ und „Innennächte“.
Diese Zeit schenkt uns die Möglichkeit bewusst abzuschließen, um uns dann nach Innen zu wenden.
Ich möchte noch einmal zurück kommen auf das Thema Ausrichtung.
Wir bestärken das worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, auch mit unseren Gedanken.
Die Frage nach dem Warum hält uns in der Vergangenheit fest und die Frage nach dem wie versucht die Zukunft zu kontrollieren.
Doch was ist, wenn es nicht um das wie und warum geht, sondern um das Jetzt.
Wenn es darum geht den Weg zu gehen, auch wenn ich. Nicht weiß wie.
Wir dürfen uns bewusst werden, dass unsere Schritte in der Vergangenheit uns genau an diesen Punkt gebracht haben, an dem wir gerade stehen und die Zukunft nicht sehen.
Das Jetzt erschafft das Morgen.
Oft verlieren wir uns jedoch in den Sorgen um das Morgen
Es ist Zeit das Vergangene und die Sorgen hinter uns zu lassen und im Jetzt anzukommen.
Nun geht es darum durch den Nebel zu gehen, ohne in das Morgen zu sehen. Die Zeitqualität fragt uns, ob wir bereit sind auch die verborgenen Pfade zu gehen, die noch niemand vor uns gegangen ist.
Wir haben das Gefühl, dass es sich leichter und sichere anfühlt, wenn wir wissen wohin der Weg führt. Somit nehmen wir oft den Weg, den man schon kennt, den schon viele vor uns gegangen sind und immer noch gehen.
Doch wie schon gesagt, es ist nur eine vermeintliche Sicherheit, die sich hier eingeschlichen hat in unser System.
Jetzt ist die Zeit neue Wege zu gehen.
Nun stehen wir vor dem Nebelwald. Es ist unsere Wahl, ob wir wieder stehen bleiben, weil wir den Weg nicht sehen, der uns eigentlich bekannt war oder ob wir bereit sind verborgene Pfade zu entdecken und wieder zu entdecken.
Und diese sind eben noch nicht sichtbar.
Es scheint mir, als ob viele Dinge gerade nicht sichtbar sind. Doch nur weil es nicht sichtbar ist, bedeutet es nicht, dass es nicht da ist.
Es ist unsere Wahl, wie wir das Leben erleben, wie wir denken, fühlen und handeln.
Ich möchte dazu noch ein wenig genauer auf die Begriffe Dualität und Polarität eingehen.
Dual bedeutet zwei.
Viele verwechseln Dualität es mit der Polarität.
In der Polarität ergänzen sich die zwei Seiten einer Medaille. Es ist die Ganzheit aus Ebbe und Flut. Es existiert keine Flut ohne Ebbe und umgekehrt. Genauso ist es mit Tag und Nacht. Es ist ein Rhythmus, nach der Nacht folgt der Tag und dann folgt wieder die Nacht.
Das Yin und Yang Zeichen ist ein gutes Beispiel für Polarität. Das eine ist im anderem enthalten. Auch Mann und Frau sind polar. Es braucht beides. Beides ist im Gegenüber enthalten und ergänzt sich zur Ganzheit.
So ist das in der Dualität nicht. Wie schon gesagt bedeutet Dual- Trennung. Dual ist der Extremismus, den wir auf der Welt sehen. Wenn Polarität das Sowohl-als-auch ist, dann ist Dualität das Entweder- oder. Dualität ist ein Kampf zwischen zwei Seiten.
Ich möchte dazu das Beispiel „Licht & Dunkelheit“ mit euch teilen. Licht braucht keine Dunkelheit. Jedoch ist die Dunkelheit die Abwesenheit von Licht. Licht kann ich an und aus machen. Dunkelheit nicht.
Wir brauchen keinen Krieg, um in Frieden zu sein, jedoch ist Krieg die Abwesenheit von Frieden.
So ist es auch mit Krankheit. Krankheit ist die Abwesenheit von Gesundheit. Gesundheit braucht keine Krankheit um zu existieren.
Doch wenn ich mich umschaue, dann kann ich sehen, dass unsere Gesellschaft ihre Aufmerksamkeit ganz klar auf Krankheit ausgerichtet hat.
Wir haben Krankenhäuser, anstatt Gesundheitshäuser. Wir bekämpfen die Krankheit, anstatt den Menschen als Ganzes zu sehen. Wir haben Krankenkassen, anstatt Gesundheitskassen mit denen man die Gesundheit noch mehr fördern könnte.
Unser System ist meiner Meinung nach verdreht und Angst und Mangel bedient dieses verdrehte System.
Jetzt ist Zeit die göttliche Ordnung zu erkennen und seine Ausrichtung bewusst zu wählen.
Auch Armut und Reichtum ist ein Beispiel für Dualität. In Bezug auf Geld und Finanzen herrscht bei den Menschen gerade sehr viel Unsicherheit und Angst. Armut ist die Abwesenheit von Reichtum. Doch es braucht keine Armut für den Reichtum. Die göttliche Quelle ist unerschöpflich.
Hierzu möchte ich eine Text mit euch teilen aus dem Buch: „Die Wissenschaft des Reichswerdens“ von Wallace D. Wattles:
„Der sichtbare Bestand ist praktisch unerschöpflich und der unsichtbare Bestand ist „Tatsächlich“ unerschöpflich.
Alles was wir auf der Erde sehen, stammt aus einer ursprünglichen Substanz aus der alles entsteht.
Ständig entstehen neue Formen und lösen sich ältere Formen auf, doch alle sind Formen, die von der ursprünglichen Substanz entstehen.
Die Natur ist ein unerschöpfliches Lager an Reichtümern. Dieser Vorrat wird nie ausgehen. Die ursprüngliche Substanz ist lebendig und voller schöpferischer Energie und sie schafft ständig neue Formen.
Das Universum ist eine lebende Präsenz, die gemäß ihrer Natur nach noch mehr Leben und erfüllterem Wirken strebt.“
Was ist, wenn jetzt die Zeit gekommen ist, um genau das zu erkennen.
So entstehen auch neue Wege und alte Wege lösen sich auf.
Das ist für mich der Reichtum, der uns immer umgibt.
Es geht mir nicht darum das was ist und wahr oder das System schlecht zu reden, sondern es geht mir darum eine Brücke zu bauen.
Eine Brücke welche das Alte mit dem Erneuerten verbindet.
Diese Brücke lehnt nicht ab, sie verurteilt nicht, sondern sie sie schafft den Übergang in das was noch im Nebel unsichtbar scheint.
Und diese Brücke entsteht im Jetzt.
Ich nenne es das Ja Gebet.
Ja zu dem wo ist und nicht länger im Kampf zu sein, sondern zu lernen wie ich damit umgehe.
Wir dürfen uns zurück erinnern an unsere Souveränität und unseren freien Willen nutzen, um authentisch und echt unseren Weg zu gehen.
Dies geschieht ganz natürlich, indem ich meine Aufmerksamkeit auf das lenke, was meiner Wahrheit entspricht und so Schritt für Schritt durch den Nebel gehe.
So sind wir genau dieses Licht, nachdem wir über all die Jahre im außen gesucht haben.
Auf diesem Weg kann es passieren, dass man sich plötzlich allein und verlassen fühlt. Das kommt daher, dass wir ja neue Wege gehen oder erneuerte Wege wieder entdecken.
Doch ich fühle genau in dieser Zeitqualität, dass es darum geht gemeinsam Wege zu finden und sie auch zu gehen.
Es ist ein Geschenk sich gemeinsam zu begleiten in diesen herausfordernden Zeiten.
Stell dir mal das Bild, du bist Nebelwald und gehst sicher und voller Vertrauen deinen Weg und plötzlich siehst du weitere Lichter.
All die Menschen, die genau so mutig unterwegs sind wir du. Menschen die bereit sind ihr Licht zu sein.
So oft haben wir das Gefühl, dass wir alles allein schaffen müssen. Wir haben gelernt zu funktionieren und durchzuhalten.
Ja wir haben in dieser Gesellschaft funktioniert, mitgemacht ohne zu hinterfragen und auch durchgehalten.
Doch nun geht es darum sich genau daraus zu befreien und authentisch zu sein.
Es ist Zeit diese vermeintliche Sicherheit vom außen loszulassen, auch wenn es unser Verstand nicht fassen kann.
Wie gesagt, wir können nicht alles sehen, doch nur weil wir es nicht sehen und auch nicht verstehen, heißt es nicht das da nichts ist.
In dem Moment, wenn wir uns entscheiden loszugehen nimmt es Form an. Das nicht Sichtbare wird sichtbar, einfach weil wir dem Raum geben und leben.
Ich wünsche dir die Kraft und den Mut deinen Weg zu gehen ohne zu sehen wo er hinführt.
Ich wünsche dir Vertrauen.
Möge dir dieses Vertrauen Sicherheit schenken und deine Ausrichtung auf die wahrhaftige Wahrheit lenken.
Von Herz zu Herz
Sandra

Im Nebel deine Sicherheit finden







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