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Podcast: Ganzheitliche Sexualität

Heute möchte ich über ein Thema sprechen, über das oft nicht gesprochen wird.

Wir haben verschiedene Themen im Leben, über die wir nicht unbedingt offen mit anderen Menschen reden, einfach aus Scham, Schuld, Verletzungen oder weil es uns einfach unangenehm ist.

Und doch möchte ich dich heut mitnehmen auf die Reise „Zurück zur ganzheitlichen Sexualität“.  Denn gesunde Sexualität ist für mich eine Möglichkeit der Ganzwerdung und Bewusstseinserweiterung.

Die Blockaden, Einschränkungen, Verletzungen oder auch die Art und Weise wie mit dem Thema „Sex“ umgegangen wird bringt uns weit weg von der sinnlichen Erfahrung der Verschmelzung. 

Gerade in der Partnerschaft spielt dieses Thema oft eine Rolle oder eben keine Rolle mehr.

Wie kommt es dazu, dass in manchen Beziehungen Sexualität zum Problem wird, anstatt zum Genuss? Gern nehme ich dich mit in diesem Podcast auf eine Reise


 „Zurück zu dir“, „Zurück in die ganzheitliche Sexualität“.


Ich möchte zu Beginn noch einmal betonen, dass ich hier mit dir Impulse aus meinem Wissen, Erfahrungen und Erkenntnissen teile.

Wie gerade im letzten Podcast erwähnt, ist jeder Mensch einzigartig. Daher gibt es natürlich auch für die Sexualität nicht die eine Wahrheit.

Und doch möchte ich heut gern mit dir meine Wahrheit und Erkenntnisse in Bezug auf „Ganzheitliche Sexualität“ teilen.

Vielleicht inspiriert sie dich, damit du deine Wahrheit fühlst und somit auch Ganzheit in das Thema Sexualität bringen kannst.

 

Bevor ich näher auf die ganzheitliche Sexualität eingehe und was es für mich bedeutet, möchte ich kurz erwähnen, dass ich es sehr traurig finde wieviel Gewalt und Übergriffigkeit heut immer noch passiert, vor allem in Bezug auf Sexualität.

Wir haben oft ein verzerrtes Bild von Sexualität, da es uns in den Medien (vor allem auch soziale Medien) und in Pornos uns so verzerrt überliefert wird und auch so verkauft wird. Somit ist Sexualität heut immer noch sehr stark an den Trieb geknüpft und der Mensch (oft ist es die Frau) wird zum Objekt gemacht.

Schon allein die Schönheitsbranche boomt, pralle Lippen, große Brüste unterstreichen den Sexismus und die Objektivierung der Frau. Natürlich findet auch bei den Männern diese Objektivierung statt.

Es gibt so viele Vorlieben und Angebote und so ist aus der für mich „Heiligen Sexualität“ ein Markt für Sucht, Gewalt und Befriedigung geworden, Befriedigung von Wunden, Mangel, Sucht, Verletzungen, und Traumata, welche wiederum neue Traumata, Wunden und Verletzungen hinterlassen.

Der „verletze“ und „traumatisierte“ Mensch sucht eine Möglichkeit sich zu spüren und somit entstehen diese für mich nicht dienlichen Vorlieben, die sie noch weiter von sich wegbringen.

Sexualität kann zur Sucht werden. Die Suche nach sich selbst. Die Suche nach Befriedigung, die Suche nach Linderung von Schmerz, indem man sich sogar Schmerz zufügt oder zufügen lässt.

Die Suche im Außen lässt den Menschen vergessen, dass was er sucht bereits in ihm selbst ist.

 

Und genau hier geht es für mich darum zu verstehen, dass „ganzheitliche Sexualität“ gelebt werden kann, indem, dass wir in uns selbst ganz sind. Der Mann und auch die Frau ist in sich selbst ganz, „geheilt“. So können sie auch geheilt und achtsam in die Beziehung hineingehen und ganzheitliche Sexualität leben.

Der Mann darf achtsam den Raum der Frau betreten, den die Frau bewusst für den Mann öffnet.

 

Und genau von dieser Art von Sexualität möchte ich heut hier im Podcast mit dir sprechen.

Ich persönlich benutze nicht unbedingt das Wort Sex, da es ja wie gerade erwähnt, völlig verzerrt wurden ist. Ich spreche eher von „Liebe machen“ oder „Verschmelzung“. Diese Worte bezeichnet für mich eher das, was für mich die „ganzheitliche Sexualität“ ausmacht.

Die „ganzheitliche Sexualität“ ist für mich eine Bewusstseinserweiterung und kann uns darin unterstützen „ganz“ bzw. „heil“ zu werden.

Heil ist eine althochdeutsche Bedeutung von Ganz, Ungetrennt, Vollständig, Gesund.

 

Dazu braucht es natürlich Achtsamkeit, Respekt und ganz viel Liebe.

 

Bei der „ganzheitlichen Sexualität“ geht es um Verbindung. Für mich ist es etwas vom höchst Göttlichen hier auf der Erde mich mit meinem Mann mich zu verbinden.

Wenn der Mann und die Frau sich verbinden, dann bedeutet das für mich auch wie schon erwähnt Bewusstseinserweiterung.

Es ist wichtig zu verstehen, dass beide Partner ein Bewusstsein haben und wenn es zur Verschmelzung kommt, kann sich dieses anheben. Daher ist es für mich sehr wichtig mit welcher Absicht und mit welchen Zielen der Mann die Frau durchdringt, im Wissen er betritt den Bewusstseinsraum der Frau, indem er sie penetriert.

Du kannst gern mal fühlen, wie du dich nach der Vereinigung mit deinem Partner fühlst. Denn nicht nur während der Verschmelzung, sondern auch danach ist die Qualität spürbar. Falls du dich oft müde und leer danach fühlst, dann ist es wahrscheinlich nicht unbedingt eine nährende Vereinigung.

 

„Ganzheitliche Sexualität“ funktioniert nicht, wenn sich beide Partner ständig streiten oder sich ignorieren. Eine Frau kann sich nicht öffne für den Mann, wenn vorher nicht ihr Herz mit Liebe berührt wurde. Das. Bedeutet natürlich auch Liebe für sich selbst. Vielleicht öffnet sie sich, jedoch darf man da hinterfragen, was für Muster dahinterstecken. Eventuell ist es die Angst den Partner zu verlieren. 

Es braucht das Bewusstsein des Mannes, dass Sexualität mehr ist als nur sein Trieb.

 

Ich weiß, dass ich mit dem, was ich jetzt sagen werde, eventuell triggern könnte und doch möchte ich es erwähnen. Es ist wichtig, dass wir Frauen äußern, was unsere Bedürfnisse sind, was wir brauchen, was uns gefällt. Ein Mann ist zielgesteuert, auch in der Sexualität. Daher ist es wichtig welches Ziel der Mann hat bevor er sich mit seiner Frau vereint. Für mich ist es wichtig in der „ganzheitlichen Sexualität, dass das Ziel vom Mann nicht der Trieb ist, sondern das Ziel vom Mann sollte sein, die Frau glücklich zu machen.

Männer aus Paarbegleitungen und auch mein Mann haben immer wieder erwähnt, dass ein Mann, der in seiner Kraft ist, seine Frau auch in der „ganzheitlichen Sexualität“ glücklich machen möchte.

Natürlich braucht es dazu auch die Frau, die ihren Körper kennt und dass sie spür, fühlt und weiß, was sie braucht und was ihr guttut. Hier ist wichtig zu erwähnen, dass diese Bedürfnisse, auch in Bezug auf „Ganzheitliche Sexualität“ nicht immer gleich sind und das was der Frau heut gefallen hat, gefällt ihr vielleicht das nächste Mal nicht. 

Die Weiblichkeit steht nämlich im Zusammenhang mit der Mondenergie. Dies zeigt sich in unserem Menstruation Zyklus & in den Mondpunkten.

Somit wechselt der Mondpunkt der Frau (die erogene Zone der Frau) alle 2.5 Tage in eine andere Körperstelle.

Wie gesagt wechselt der Mondpunkt alle 2,5 Tage. Es ist wie eine Landkarte, die es sich lohnt als Mann zu erforschen und von der Frau den Weg zu weisen.

Wir Frauen können diesen natürlichen Rhythmus und Zyklus wahrnehmen.

Das Bewusstsein von unserem Zyklus als Frau und die Verbindung zu diesen natürlichen Phasen, Rhythmen und Kreisläufen der Natur ermöglicht es uns Frauen einen tieferen Zugang zu unserem Körper und unserer weiblichen UrKraft (wahre Natur, Weisheit & Intuition) herzustellen. So erschaffen wir eine Möglichkeit uns verbunden zu fühlen als Ganzheit mit uns selbst.

Auch der Mann hat einen Mondpunkt. Dieser sitzt am Kinn, an dem sich auch die Einlasspforte der Mondkraft für die Frau befindet. Da beim Mann nur ein Mondpunkt wirkt, ist seine Gefühlswelt von Natur aus nicht so stark von der Mondkraft beeinflusst wie die der Frau mit ihren elf Mondpunkten.

Kennen Mann und Frau die Lehre der Mondpunkte, ist ein tieferes Verständnis vom So-Sein des Anderen möglich. Im besten Falle schätzt die Frau zum Beispiel die Geradlinigkeit des Mannes als Gegenpol zu ihrer weiblichen Wandlungskraft. Und der Mann hat Verständnis für die weibliche Natur des Wandels, ihrer Zyklen, ohne dass er ihn in sich selbst erleben muss. Dieses Wissen kann den Mann entlasten und zeitgleich der Frau den Raum geben, den sie benötigt, um sich selbst mit allem erfahren zu dürfen, was sie ausmacht.


Der Zyklus der Frau wird in unsere Gesellschaft oft sehr unterschätz und auch noch unterdrückt, z.B. mit Hormonen. Es ist so wichtig zu verstehen, dass eine Frau verschiedene Phasen während ihres Zyklus durchläuft. Diese Phasen sind auch in der Sexualität spürbar und ganz individuell bei jeder Frau. In unserer Gesellschaft hat dieser Zyklus oft immer noch kein Platz. Eine Frau vor der Menstruation wird oft als anstrengend wahrgenommen. Eine Frau mit Bedürfnissen ist kompliziert. Doch eigentlich ist es natürlich, dass wir Frauen nicht immer gleich sind. So wird die Zeit vor der Menstruation als Herbst bezeichnet und der wilde Anteil einer Frau kommt zum Vorschein. All das was sie eventuell sonst unterdrückt, um zu funktionieren lässt sich nicht länger unterdrücken.

Der Herbst einer Frau lädt, wie auch der Herbst in der Natur zum Loslassen ein. Das heißt auch, dass sich hier bei der Frau ihre Themen besonders stark zeigen. Wenn noch viele Wunden in ihr vorhanden sind und Anteile nicht intergiert, kann es sein, dass diese Phase besonders herausfordernd für sie und ihr Umfeld ist.

 

Wenn der Mann erwartet, dass die Frau konstant in ihren Gefühlen sein soll, und die Frau vom Mann fordert, ihre Wechselhaftigkeit mitzuempfinden, sind Probleme und Missverständnisse vorprogrammiert. In der Beziehung braucht es das Erkennen und Anerkennen dessen, was Frau und Mann von Natur aus mitbringen.


Der Schlüssel ist Verständnis und Liebe.

 

Wir dürfen verstehen, dass Mann und Frau nicht gleich sind und schon gar nicht gleich funktionieren. Für mich präsentiert die Frau die Yin Anteile, in dem Wissen, dass sie beides in sich trägt, männlich und weiblich. Und der Mann drückt sich mehr im Yang aus, in dem Wissen, dass auch er beide Teile in sich trägt.

Egal ob als Frau oder Mann geboren, wir tragen sowohl den weiblichen wie auch den männlichen Anteil in uns. Yin und Yang sind Teile von einem Ganzen. Es sind zwei Seiten einer Medaille. Dort wo Ying ist, ist auch Yang. Jede Person (egal ob männlich oder weiblich) trägt beide Anteile in sich (ohne Yin kann Yang nicht existieren und umgekehrt auch).


Mann und Frau ergänzen sich.

 

Wir Frauen brauchen wieder Männer mit einem offenen, weichen und liebevollen Herz.

Leider ist dies in den letzten Jahrtausenden verloren gegangen und die Männer Herzen haben sich verschlossen.

In der Vergangenheit ging es oft um Leistung, Kampf und Macht. Das hatte natürlich einen riesigen Einfluss auf die Sexualität zwischen Mann und Frau, indem der Sex oft vom Trieb und Dominanz (Macht) gesteuert wurde, anstatt von Liebe und Verbindung.  

Die Herzen der Männer haben sich verschlossen.

Auf Grund der zahlreichen Verletzungen, Unterdrückung und Schmerzen haben sich auch die Schossräume der Frauen verschlossen.

Nun geht es darum gemeinsam zu heilen, ganz zu werden und somit auch „Ganzheitliche Sexualität“ zu lieben und zu leben.

 

Ganzwerdung bedeutet für mich, dass der Mann in seiner „reinen geheilten“ Männlichkeit sein darf, dass die Frau ihrer „reinen geheilten“ Weiblichkeit sein darf. Beide sind in sich heil und verschmelzen so zur Ganzheit. Wie schon erwähnt es braucht beide Seiten einer Medaille, damit sie ganz ist. Natürlich auch in uns selbst.

 

Für mich ist es noch wichtig zusagen, dass ich in diesem Podcast bewusst von einer Polaren Beziehung spreche. Wenn sich das für dich nicht stimmig anfühlt, dann wende gern die Impulse auf deine Art von Beziehung an. 

 

Aufgrund der Vergangenheit haben wir Frauen, sowie auch die Männer sehr viele verletzte innere männlichen und weiblichen Anteile. Diese spielen natürlich auch in der Sexualität eine große Rolle. Wenn eine Frau zum Beispiel sehr verletzte Yin Anteile hat, wird sie eher einen Mann mit verletzten Yang Anteilen anziehen. Verletzte Yin Anteile können zum Beispiel Abhängigkeiten, Scham, Opfer Modus sein. Und verletzte Yang Anteile können zum Beispiel, Manipulation, Kontrolle, Macht sein.

Wie du siehst wird es schwierig, wenn so viele Verletzungen vorhanden sind, eine „ganzheitliche Sexualität“ zu leben und zu genießen.

Daher ist es wichtig, dass jeder für sich seine verletzten Anteile anschaut, so dass diese heilen dürfen, um in sich ganz zu werden.

Uns fehlt die Verwurzelung als Mann und als Frau, und somit fehlt auch diese Verbundenheit zwischen Mann und Frau. Wir haben es nicht gelernt wie es ist in unserer heiligen Weiblichkeit und heiligen Männlichkeit zu sein.

 

Oft versuchen wir in einer Beziehung Heilung im Gegenüber zu finden und möchten den Schmerz, die Verletzung und den Mangel im Gegenüber heilen.

Doch für mich geht es darum, dass jeder „Zurück zu sich selbst findet“ und somit auch „ganz“ in die Beziehung hineingeht.

Natürlich habe ich auch immer noch Verletzungen und mein Mann auch. Es ist wichtig sich dem Bewusst zu sein und zu wissen, dass es nicht mein Partner ist der mich heilt, sondern ich selbst.

Für Frauen ist es leichter die Ying Aspekte zu leben und für Männer ihre Yang Aspekte. Sei viel zu langer Zeit gibt es ein Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang. Es braucht beides. Es braucht die Mitte. Wie Amin Risi so schön sagt: „Der Radikale Mittelweg“.

Mann und Frau sind nicht gleich, wir ergänzen uns zur Ganzheit, indem Wissen, dass die Ganzheit in jedem einzelnen selbst ist.

Es gibt weibliche und männliche archetypische Eigenschaften, indem Wissen, dass diese sowohl in der Frau, als auch im Mann vorhanden sind, jedoch nicht in der gleichen Intensität.

Es braucht den männlichen Aspekt der Zielstrebigkeit und des Antriebs und zu dem den weiblichen Aspekt der Offenheit und Geduld.

Wir brauchen Empathie und Klarheit.  Wir brauchen die Ruhe, das Passive und das Aktive, bewegende in unserer Welt.


Es geht darum in Balance zu kommen, ins Gleichgewicht.

 

Für uns Frauen geht es um Hingabe, empfangen, fühlen dürfen, Gefühle zeigen klar kommunizieren und in Sanftheit auch wieder in den Rückzug und uns fragen:

Was brauchen wir? Was ist noch stimmig?

Die Möglichkeit zu entscheiden dient uns dazu, zu erkennen, dass die vermeintliche Schwäche eigentlich unsere Stärke ist. Und das macht uns auch nahbar für andere Menschen ehrlich, authentisch zu sein und öffnet uns für wahrhaftige Sexualität darf Genuss sein.

 

Ich möchte auch noch kurz auf das Thema Orgasmus eingehen, denn es ist auch ein großes Thema. Vielen Frauen haben oft gar kein Orgasmus oder nur durch Überstimmulation.

Eigentlich haben gerade wir Frauen ganz besonders viele Nerven und sind von der Natur darauf ausgelegt wunderschöne Orgasmen zu haben.

Man entscheidet zwischen 3 Orgasmen, den Klitoris Orgasmus, den G- Punkt Orgasmus und den Zervix Orgasmus.

Viele Frauen und auch Männer sind überrascht, wenn man ihnen erklärt, dass etwa 90 Prozent der Klitoris unter der Hautoberfläche liegt und 10x so groß ist, wie die meisten Menschen glauben. Sie ist, sozusagen wie ein Eisberg.

Die sogenannte Lustperle ist voller Verbindungen und Vernetzungen. Sie hat Arme, die bis zu neun Zentimeter in das Becken hineinragen. Sie verfügt über zwei- bis dreimal so viele Nervenenden im Vergleich zum Penis.

Alle Teile unter der Oberfläche bestehen aus Gewebe, was bedeutet, dass sie mit Blut anschwellen, wenn sie erregt werden. Somit wird gesagt, dass Frauen auch Erektionen haben können genau wie Männer.

Der Ursprung der Bezeichnung ‚Klitoris‘ kommt aus dem Griechischen und wird mit ‚Schlüssel‘ oder ‚Kleitoris‘ übersetzt, was soviel wie Türöffner bedeutet.

Hier darf man jedoch nicht vergessen, dass dies schon der Yin Pool der Frau ist und zuerst ihr Yang Pool mit einbezogen werden darf. Dazu später mehr.

Die Klitoris braucht eine sichere Umgebung und sie liebt zarte, verfeinerte Berührungen, wenn sie gestreichelt wird. Diese Art der Berührung entsteht aus einer Feinfühligkeit und nicht aus Druck und Härte.

Der Zervix Orgasmus bleibt meist neben der Klitoris und dem G-Punkt oft verborgen.

In meinen Begleitungen, Retreats, Zirkel und Kursen gehe ich da genauer drauf ein, wenn der Bedarf da ist.

Für mich ist es einfach sehr wichtig zu betonen, dass eine Frau dazu gemacht ist Orgasmen zu haben. Denn der Schossraum einer Frau besitz 8000 Nervenenden – etwas, womit kein anderes Körperteil gesegnet ist.

 

Gleichzeitig möchte ich auch erwähnen, dass die „Ganzheitliche Sexualität“ nicht nur auf einen Orgasmus ausgerichtet sein sollte. Berührungen, Nähe, Zeit und die Verschmelzung in Liebe sind für mich der Schlüssel.

Mir ist vor vielen Jahren ein Film in die Hände gekommen, der mich und meinen Mann damals sehr inspiriert hat:

“Slow Sex von Diana Richardson”. Ich kann den Film und auch ihre Bücher von Herzen empfehlen. Denn in der wahren Sexualität sind es genau die langsamen, achtsamen Bewegungen die berühren und sanft „bewegen“.

 

Ich hatte davon gesprochen, dass für Frauen es leichter ist die Ying Aspekte zu leben und für Männer ihr Yang, obwohl beides in uns vorhanden ist.

Vielleicht fragst du dich jetzt warum das so ist.

Das hat damit zu tun, dass wir als Frau die Yin Qualitäten und der Mann die Yang Qualitäten direkt verkörpern.

Das ist für mich ein sehr wichtiger Aspekt, der auch eine Auswirkung auf die „ganzheitliche Sexualität“ hat.

Wenn man die Genitalien von Mann und Frau genauer betrachtet kann man feststellen, dass wir unsere Pole an ganz unterschiedlichen Stellen haben. Der Yin Pol ist nach innen gerichtet ist und befindet sich beim Mann im Herz/ Brustbereich und bei der Frau ist es die Yoni.

Der Yang Pol ist nach Außen gerichtet und befindet sich bei den Frauen im Bereich ihrer Brüste und beim Mann ist es der Penis, im Sanskrit „Lingam“.

Es entsteht ein ganzheitlicher Kreislauf zwischen Frau und Mann, wenn sie sich miteinander vereinen.


Vielleicht hier kurz was Yoni bedeutet. Yoni umfasst den heiligen Schossraum der Frau. Yoni ist der Sanskrit Name für ‘Ehrwürdiger Ort’ oder ‘Heilige Quelle’.


Die Frau wird über ihren Yang Pool aktiviert. Wenn dieser Teil (der männliche Teil in ihr, der Herz Raum) besonders stark verletzt ist, kann es sein, dass die Frau es gar nicht gern hat, dass man sie z.B. an den Brüsten berührt. Eventuell könnte hier eine Herzheilung unterstützen oder auch die Integration ihres inneren Mannes. Für mich ist der Herz Raum in meiner Begleitung ein wichtiger Zugang nach Innen.

Es ist wichtig, dass die Frauen ins Herz kommen und in ihrem Herz Raum sich auch zu Hause fühlen. Für die Männer ist es wichtig, dass sie ihr Herz wieder öffnen, außen stark und innen weich.

Indem z.B. die Brüste, der Yang Pool der Frau aktiviert werden, öffnet sich die Yoni.

Das heißt natürlich nicht, dass jede Frau ihren Schossraum öffnet, nur weil der Mann ihre Brüste berührt. Wie schon erwähnt ist jede Frau individuell, zyklisch und hat individuelle Bedürfnisse und Vorlieben was sie gernhat.

Für mich ist es die wahre, ehrliche Liebe meines Mannes, die mein Herz berührt und mich durch seine Berührungen öffnet.

Es ist für mich wichtig zu verstehen, dass es in der „Ganzheitlichen Sexualität nicht „um zu“ geht, sondern es geht um Liebe, Verständnis, Fühlen und Verschmelzung.

Diese Verschmelzung ist ein Kreislauf.

Der Kreislauf fließt ineinander über. Vom Yang der Frau zum Yin der Frau, zum Yang vom Mann und dann zum Yin vom Mann. Das heißt dass das Herz des Mannes durch die „“ganzheitliche Sexualität“ berührt wird.

Hier steckt für ich so viel Heilung drin, Heilung der weiblichen Wunde im Schossraum durch die Liebe und Achtsamkeit des Mannes und Heilung des männlichen Herzens, durch die Liebe und Hingabe der Frau.

Dieser Ganzheitliche Kreislauf zeigt, dass Sexualität viel mehr als nur ein Akt ist, sondern eine Verschmelzung von Yin und Yang zu Ganzheit.

Wenn Männlichkeit und Weiblichkeit verschmelzen, dann entsteht Ganzheit. Frei von Trennung. Verbunden in Liebe.

 

Ich spreche gern von der inneren Ehe.


Mit der inneren Ehe ist für mich gemeint, dass der Mensch seine eigenen Ying und Yang Anteile verschmelzt und in die Ganzheit kommt. Und diese innere Ehe verkörpern wir dann auch im Außen in unserer Partnerschaft und in unserer Sexualität.

 

Vielleicht wird es noch ein weniger klarer, wenn ich es am Ying und Yang Symbol erkläre. Am Yin Yang Zeichen ist klar zu erkennen, dass das weibliche in der Schwärze entsteht, aus dem Yang, aus dem weißen Punkt heraus. Im Ursprung haben wir Frauen also eine innere Stärke, aus der heraus wir uns entfalten. Diese Stärke kommt von unserer Fähigkeit, Leben auf die Welt zu bringen, unsere unendliche Schöpferkraft. Und diese Stärke, dass Yang, ist der Punkt aus dem heraus sich unsere Yin Qualitäten entfalten.

Yang zeigt sich außen stark und ist im innen im Kern weich. Beim Männlichen ist es so, dass das männliche im Weiß entsteht, aus dem Yin, aus dem schwarzen Punkt heraus. Im Ursprung haben wir Männer also einen weichen Kern. Somit entfalten sich ihre Yang Qualitäten aus schwarzen Punkt, aus dem innen, aus dem Ying heraus.

So liegt es in unserer Natur, dass Männer Außen Stark sind um im Kern weich. Frauen sind Außen weich und im Kern stark. Das ist der Grund warum Frauen die Yin Qualitäten eher zugänglicher sind, sowie für Männer die Yang Qualitäten.


Die Frau (Yin) ist innen strak und außen weich… (Hingabe)

Der Mann (Yang) ist außen stark und innen weich (Aktiv)

 

Sprichwort der Cherokee:

„Die höchste Berufung einer Frau ist es, den Mann zu seiner Seele zu führen, damit er sich mit seiner Quelle verbinden kann.

Die höchste Berufung es Mannes ist es, die Frau zu beschützen, damit sie frei und unverletzt auf der Erden wandeln kann.“



Von Herz zu Herz

Sandra



Ganzheitliche Sexualität

 
 
 

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