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Podcast: Emotionen & Gefühle als Schlüssel zur Selbstheilung

Der Februar wird laut Astrologie ein bewegender Monat, in dem es darum geht den eigenen Weg zu bestätigen. Mit dieser Bewegung kommt auch Bewegung in unser Leben und spiegelt uns auch unsere Bewegungen in unserem Inneren.

Bewegung ist Veränderung, Bewegung ist Fühlen. Und Fühlen bedeutet für mich unseren Emotionen und Gefühlen Raum zu geben, damit sie fliessen können.


Doch wie können wir damit umgehen und wie können wir es halten, wenn unsere Emotionen in Bewegung kommen?

Was machen wir mit unseren Emotionen, wenn sie an die Oberfläche gespült werden? Was können wir tun, wenn unsere Emotionen uns fast überwältigen?

Und warum passiert das immer und immer wieder?

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Emotionen und Gefühle? Und was hat das alles mit unserem Körper zu tun?


In dieser Podcast Folge möchte ich dich mitnehmen auf deine Reise in dein Körperbewusstsein, deine Emotionen und Gefühle.

Es geht darum deinen Emotionen Raum zu geben, damit sie heilen können… denn jede Emotion, die du nach Hause holst ist ein Stück zurück zu Dir und ermöglicht dir die Selbstheilung.

 

Gestern war Vollmond im Löwe.

Der Vollmond steht für Loslassen und lädt uns ein Dankbarkeit zu fühlen. Das Kapitel welchen am Neumond im Löwe, am 24.Juli 2025 angefangen hat, wir dnun beendet. Der Kreis schliesst sich. Der Neumond vom 24.7. hat dich auf deine Schöpferkraft und dein dafür notweniges Selbstbewusstsein aufmerksam gemacht. Es ging um Echtheit, Authentizität und ein Leben in voller und wacher Präsenz. Dieser Kreis der sich hier schliesst hat dich eingeladen den mutigen Schritt zu machen, um in deinen Selbstausdruck zu kommen und deine Herzenswünsche zu leben.


Spüre mal in dich hinein, welche mutigen Schritte konntest du gehen vom Juli 2025 bis zum 1.2.2026. Welcher Kreis schliesst sich?

Du kannst auch gerne nachschauen in deinen Aufzeichnungen, was genau dann war und vielleicht mal rein spüren was hat sich für dich verändert? Was darf nun zum Ende kommen, damit etwas Erneuertes beginnen kann.

 

Ich möchte hier gern noch einmal betonen wie wichtig es ist, dass du das was du hier hörst, meine Impulse und das was ich hier mit dir teile…  auch immer für dich überprüfst… sonst ist es nur ein weiteres Konzept von vielen, welches dich weg von dir bringt, anstatt zurück zu dir.

Du es spürst es im Herz, du fühlst dich berührt, du fühlst dich erinnert … und du sagst ja, weil es resoniert, weil du es spürst.

Wenn du spürst, dass es etwas ist was ich auf dich einrede, dann ist es nicht wahr für dich, dann resoniert es nicht mir dir … dann kannst du es verwerfen.

Denn ich weiss es nicht besser für dich. Du weisst es besser für dich.

Nur da wo es dich berührt, wo es dich aktiviert, wo es dich erinnert, wo du aufatmest, wo du Vorfreude fühlst… da ist es wahr.

In der heutigen Zeitqualität geht es genau um das. Im Aussen gibt es so viele Wahrheiten und Informationen. Und genau jetzt in der heutigen Zeitqualität geht es darum, dass du hier sehr achtsam bist und genau schaust und lernst zu unterscheiden, was ist für dich stimmig und was nicht.

Achte darauf wie du in Resonanz gehst mit dem was auf dich von aussen einströmt.

 

Vollmond steht für unser Unterbewusstsein und unsere Emotionen.

Vielleicht hast du auch schon gemerkt, dass du genau die Zeit rund um den Vollmond empfindlicher bist und die Dinge, die sonst schon in deinem Feld sind, noch stärker wahrnimmst, sie dich vielleicht mehr herausfordern und du eventuell auch körperlich reagierst.

Die Vollmondenergie ist ungefähr fünf Tage um den Vollmond besonders spürbar… man sagt ungefähr 3 Tage vorher und 2 Tage nachher.


Genau in dieser Zeit werden unsere im Körper gespeicherten Emotionen nach oben geholt. Wir spüren, dass wir sensibler sind in Bezug auf die Themen, die uns auch sonst schon bewegen.

Wie schon gesagt wirken die Vollmondenergien stark auf das Unterbewusstsein, sodass wir uns oft aufgewühlt fühlen. Nun liegt es an uns, ob wie den Emotionen Raum geben und uns darauf einlassen. Damit wir sie fühlen oder bewegen können oder ob sie uns überwältigen.


Zur Vollmondzeit geht es darum, dass wir einen Zugang zu unseren Emotionen bekommen und sie wieder in den Fluss bringen, in Bewegung.

Es ist eine wunderbare Zeit, um Blockaden zu lösen und Dinge/ Emotionen ins Bewusstsein zu rufen.

Das Aufwühlen der Emotionen im Unbewussten führt wiederum dazu, dass wir oft sehr unruhig und nervös werden um diese Zeit. Viele Menschen schlafen in dieser Zeit unruhig.


Und da wir während des Vollmonds generell sehr sensibel, emotional und gereizt reagieren, kommt es häufiger zu Streitigkeiten.

Lass‘ dich in dieser Zeit nicht auf hitzige Diskussionen ein, da auch diese zu einem längerfristigen Energieverlust führen können.

Vielleicht spürst du in dir, dass es die Zeit ist, um in den Rückzug zu gehen. Sorge gut für sich selbst und konzentrieren dich auf dich selbst. Denn wenn du zu fest im Aussen bist, z.B. dir zu viele Gedanken um andere Personen machst, kann es passieren, dass du viel Energie verlierst.

Wenn du in dieser Zeit immer sehr aufgewühlt fühlst, empfehle ich dir dich gut zu erden. Verbringe Zeit in der Natur oder setze dich einfach in die Nähe eines Gewässers (Fluss, See, Meer), um zur Ruhe zu kommen.

Das Element „Wasser“ ist nämlich eng mit unserer Gefühlswelt verbunden und hilft uns unsere Gefühle und Emotionen wieder in den Fluss zu bringen. Und das nicht nur am Vollmond.


Es geht darum zu lernen mit den Emotionen umzugehen.

Ich empfehle dir, wieder in Kontakt mit deinen Emotionen zu gehen, um das Gefühl, welches sich im Unterbewusstsein versteckt hast, zu fühlen.

 

Gern möchte ich noch etwas genauer darauf eingehen was der Unterschied zwischen Gefühlen und Emotionen ist.

Emotionen sind Gefühle, die sich in unserem Körper fest gelagert haben, weil wir sie nicht gefühlt haben.

Hierzu ein ganz einfaches Beispiel: ich stosse mich am Knie. Uund in dem Moment entsteht ein Schmerz. Der Schmerz im Körper möchte gespürt werden und das Gefühl hinter dem Schmerz möchte gefühlt werden. Wahrscheinlich möchte mir der Schmerz ja auch noch etwas sagen. Vielleicht war ich zu schnell unterwegs, gestresst, hektisch oder zu wenig achtsam. Eventuell habe ich mich auch über etwas genervt und in mir ist Wut die Gefühlt werden möchte und ich bin aber in den Gedanken hängen geblieben, anstatt die Gefühle dazu zu fühlen.


In dem Moment, wenn ich mich stosse, werde ich direkt in die Gegenwart zurückgeholt. Ins Jetzt und hier. Ich werde aufgefordert einen Gang zurück zu schalten, zu entschleunigen, wieder bei mir anzukommen und mir einem Moment Zeit zu nehmen um zu fühlen.


Früher ging es mir so, dass ich gar nicht gemerkt hab, dass ich mich gestossen habe und dass ich dann irgendwie am Abend unter der Dusche gemerkt habe, dass ich einen blauen Flecken habe. Oft wusste ich nicht einmal mehr wie das passiert ist.


Also in dem Moment, wenn ich mich stosse spüre ich einen Schmerz. Dieser Schmerz und das Gefühl hinter dem Schmerz (z.B. Wut) möchte gefühlt werden.

Doch wie gesagt unterdrücken wir meistens den Schmerz und auch das dazugehörige Gefühl, wir nehmen es oft nicht einmal wahr, weil wir im Stress sind und den Schmerz nicht beachten oder weil wir ihn nicht fühlen wollen. Dieser nicht gefühlte Schmerz und das Gefühl der Wut, welches sich dahinter versteckt, lagert sich dann im Körper ab. Wenn wir uns stossen ist er körperlich sichtbar - durch ein blauer Fleck.


Doch es sind ja nicht nur die Schmerzen am Körper, sondern es sind besonders die Schmerzen unserer Psyche, also die Gefühle, die wir nicht gefühlt haben, auch die sogenannten Traumata., die sich als Emotionen in unserem Körper abspeichern.

 

Emotionen sind also alte, abgespeicherte Gefühle und weisen auf die Vergangenheit hin. Es sind blockierte Energie, Ungelebte Gefühle, blockiert Gefühle, Gefühle die einen Widerstand erfahren haben, welche als Emotionen im Körper (muskulär und im Bindegewebe) und im emotionalen Körper abgespeichert werden.


Oft war es uns zum Zeitpunkt, als die Emotion entstanden ist, uns nicht möglich dieses jeweilige Gefühl zu fühlen, weil die Intensität des Fühlens so stark war oder unterdrückt wurde.

Es sind Trigger, Erinnerungen, Sanktionen und Programmierungen. Emotionen sind ebenfalls Reaktionen auf äußere oder innere Stimmulierungen, jedoch sind es keine Spontanreaktionen, sondern gelernte, trainierte und programmierte Reaktionen.

Vielleicht kannst du dich auch noch daran erinnern, wie man als Kind zu dir gesagt hat,  dass du nicht wütend sein darfst, das gehört sich nicht, vor allem bei Mädchen, denn Mädchen sind Brav und artig. Und wenn du nicht wütend sein durftest, warst du vielleicht anstatt wütend traurig.  Oder es wurde gesagt: «du brauchst keine Angst zu haben, du musst nicht traurig sein».

Als Kind waren aber in diesem Moment genau diese Gefühle da, sie wollten gefühlt werden und nicht weggedrückt oder schön geredete werden. Mit der Zeit erfährt und lernt das Kind, dass Gefühle gut oder schlecht sind.


Oft verbinden wir eine Bestrafung mit dem Gefühl, welches sich als Emotion festgesetzt hat. Zum Beispiel das Gefühl „Schuld“.


Doch eigentlich wären Gefühle neutral.

Sie haben einen starken Bezug zur Gegenwart, es ist etwas das genau jetzt passiert. Sie beschreiben unsere Bedürfnisse. Dazu gehören sämtliche Gefühle der essentiellen Bedürfnisse. Hunger, Durst, Müdigkeit, Harn- und Stuhldrang, Frieren. Gefühle sind Reaktionen auf Äußere und innere Stimulierungen, die frei sind von Konditionierungen im Mindset.

Hingegegen sind Emotionen wie schon erwähnt an die Vergangenheit verknüpft.  Emotionen spiegeln nicht unsere Bedürfnisse wie unsere gegenwärtigen Gefühle, sondern unsere Bedürftigkeit.


Dieses Wissen ist sehr wichtig und unterstützt uns im Alltag, denn es geht darum zu unterscheiden, wann bist du in deinen Emotionen und wann bist du in deinen Gefühlen.

Neben den essentiellen Gefühlen teilt man die Gefühle in 7 Grundgefühle ein:

Die wären:

Liebe, Freude, Überraschung, Angst (Ekel), Trauer, Wut, Scham

 

In der Regel braucht ein Gefühl nur wenige Sekunden, um durch deinen Körper zu fließen. Doch da wir ja die Gefühle in positive und negative Gefühle einordnen, haben wir die Tendenz … Gefühle wie Wut, Trauer, Angst wegzudrücken, bevor sie komplett zum Ausdruck gekommen sind.

Dadurch entstehen energetische Blockaden, welche sich oft im Körper abgespeichert werden.

Die Energie will frei sein, fliessen, nicht bewertet werden.

Erst durch unsere Gedanken, Bewertungen zum erlebten Gefühl entstehen Emotionen und so auch körperliche Verstrickungen.

Jede Emotion die erlöst wird, die nach Hause geholt wird, wird zurück in reine Energie verwandelt.

 

Wenn ich nochmal auf das Beispiel mit dem Knie zurückkommen, welches ich angestossen habe… Dann ist es so, dass wenn ich dem Gefühl Wut Raum gebe, um es zu fühlen und den Schmerz bewusst spüre, ich lege meistens noch meine Hand drauf, dann ist es irgendwann durchgefühlt.

Ich habe sogar festgestellt, dass ich zum Teil nicht mal mehr blaue Flecken bekomme. Und wenn ich welche bekomme, sie nicht mehr weh tun, sondern eher eine Erinnerung sind, an die Botschaft, die mir dieser Moment geschenkt hat.

Natürliche schaffe ich das auch nicht immer und doch ist mir bewusst, dass das sehr viel mit Selbstzuneigung zu tun hat und Achtsamkeit.  

 

Es ist so wichtig, dass du deine Gefühlen im Alltag Raum gibst, so dass sich nicht noch weitere Gefühle im Körper als Emotionen ablagern .

 

Dein Körper hat dein Körper Bewusstsein

und er kommuniziert mit dir. Wir dürfen ihm zuhören, er möchte uns etwas aufzeigen.

Wenn dann plötzlich eine Krankheit diagnostiziert wird auf Grund von unseren Symptomen sind wir erschrocken. Die Frage ist, ob es überhaupt Krankheiten gibt, oder ob es eigentlich immer die Symptome sind, um die es geht und die uns die Selbstheilung aufzeigen. Unser Körper hat schon so lang mit uns geredet, leise und laut…

Doch wie hören oft nicht zu, wir vertrauen ihm nicht. Wie oft übergehen wir ihn sogar und beachten seine Bedürfnisse und Grenzen nicht. Es war zu viel, es war zu wenig und eigentlich haben wir es schon lang gespürt, doch wir haben es wieder weggedrückt und damit haben wir auch die Emotionen weggedrückt und unsere Prioritäten auf etwas gesetzt, was uns vielleicht nicht guttut.

 

Unser Körper unterstützt uns darin zu Heilen.

Wenn er uns Symptomatiken aufzeigt, dann sind oft auch Gefühle dahinter also gespeicherte Emotionen, die gefühlt werden möchten. Das Heisst, wenn wir beispielsweise Halsschmerzen haben… Halsschmerzen das Wort sagt es ja schon… da ist ein Schmerz… wie nehmen wir den Schmerz im Körper wahr. Ist es ein Stechen, ein Brennen? Was für ein Gefühl ist dahinter? Ist es eventuell die Angst sich auszudrücken?


Unser Körper spricht mit uns. Die meisten kennen vielleicht das Buch von Louise Hay «Heile deinen Körper» oder «Krankheit als Symbol» von Ruediger Dahlke, indem das Problem und die Ursache hinter dem körperlichen Symptom aufgezeigt wird. Ich persönlich habe lange damit gearbeitet und doch hat mir etwas gefehlt. Denn auch hier sind wir wieder sehr fest im Kopf. Gedanken und  Glaubenssätze wurden erkannt und bearbeitet, doch die Emotionen hat man vergessen. Ich wusste vielleicht was mein Körper mir sagen wollte, doch ich wusste nicht wie ich heilen darf. Wir dürfen unterscheiden, dass wir verschiedene Körper haben, unter anderem einen Mental Körper- Gedanken & Glaubenssätze und auch einen Emotional Körper- Emotionen.

Für mich persönlich war das Fühlen ein Schlüssel zur Selbstheilung. Ich habe so lang an meine Gedanken und Glaubenssätze gearbeitet und das Fühlen der Emotionen nicht erlaubt.

Natürlich sind die Emotionen verbunden mit Gedanken oder Situationen aus der Vergangenheit und können daher auch durch Gedanken und Situationen im Alltag getriggert werden und so auch wieder ausgelöst werden.

Und das möchte uns etwas sagen. Es möchte gefühlt werden.


Ich weiss, dass wir nicht alles durchführen können und darum geht es auch nicht.

Doch ich denke, dass unser Körper gerade jetzt in der heutigen Zeit unbedingt mit einbezogen werden darf.

Lange Zeit wurde er nicht mitgenommen auf unserem Weg. In Meditationen ist man aus dem Körper gegangen, weil man sich erinnert hatte, das wir nicht der Körper ist. Es war wie eine Art Befreiung, weg vom Körper. Und ja das Stimmt, wir sind nicht nur unser Körper, wir sind für mich viel mehr als das.

Für mich ist der Körper Teil unserer Seele und nicht die Seele Teil von unsrem Körper.

Der Körper ermöglicht uns hier auf der Erde uns auszudrücken. Es geht darum wieder anzukommen im Körper. Ja zu sagen zu diesem Körper, indem wir ihn wertschätzen und pflegen.

Es geht darum mit ihm in Verbindung sein, verbunden mit Mutter Erde, verbunden mit Vater Himmel und Verbunden mit deinem wahren selbst über deinen Herzraum.  Es ist die Zeit hinzuschauen, hinzuhören und hinzuspüren.


Was will der Körper uns sagen?

Und wahrscheinlich spürst du es auch, wie viele Zeichen er uns sendet, weil wir heilen dürfen, weil wir in die Selbstheilung gehen dürfen.

Und für mich passiert sehr viel dieser Heilung über die Ebende vom Körper, vor alllem über auch über unseren Herzraum, als Transformator.


Wir dürfen uns erlauben wieder zu fühlen. Dazu gehört natürlich, dass wir die Gefühle nicht mehr werten. Wut ist so oft als etwas schlechtes in unseren Gedanken verankert, weil es vielleicht auch Strafen gab, wenn wir wütend waren, oder weil wir Wut mit Aggression verwechseln. Wut hat eine kreative Kraft in sich. Wut schenkt uns Mut.

Doch wie gesagt dürfen wir unterscheiden zwischen Wut und Aggressionen. Wenn wir in der Aggression sind, dann ist es der Teil der Wut, der nicht mehr dienlich ist, Aggression ist oft zerstörerisch. Wut ist schöpferisch, kreativ. Wenn wir uns erlauben die Wut in uns zu fühlen, dann können wir eine Energie, eine Kraft in uns spüren, die aufsteigt. Vielleicht kennst du diese Wärme, die entsteht wenn du der Wut Raum gibst. Es geht darum, dass wir diese Energie nutzen, um in unseren Ausdruck zu kommen, z.B. durch Kreativität. Wut kann befreiend wirken, wenn wir ihr in uns Raum schenken, um sie zu fühlen, ohne dass dabei andere zum Schaden kommen. Es geht nicht darum, die Wut an Anderen auszulassen, sondern sie für dich zu nutzen. Auch Trauer darf gefühlt werden. Trauer ist eine Reinigung. Jedes Mal, wenn die Tränen laufen, reinigt sich unser Körper.


Es geht ganz fest da drum, dass wir nicht im Kopf bleiben, denn die Geschichten hinter dieser Trauer halten uns fest im Drama. Doch es geht um das Gefühle, welches wir in der Vergangenheit in diesem Moment nicht gefühlt haben. Das Gefühl der Trauer im Körper zu fühlen schenkt Trost und Freiheit.


Diese Geschichten, Dramen und Dinge aus der Vergangenheit getriggert im Jetzt erinnern uns an die Emotionen, die Raum bekommen wollen.  Versuche immer, wenn sich die Geschichte zeigt aus dem Kopf ins Herz zu kommen. Die Gedanken dürfen wir verändern, jedoch möchten die Emotionen dahinter gefühlt werden. Oft Reden wir es uns sofort schön und unterdrücken so weiterhin die Emotionen.


Es geht darum die Emotionen nach oben zu holen und im Körper wahrzunehmen.

Ich vergleiche die Emotionen oft mit Kindern. Die Emotionen, die wir nicht fühlen wollen, sind wie Kinder, die uns zu anstrengend sind, die wir in den Keller sperren.  Kindern, die für uns nicht so angenehm sind, weil sie vielleicht laut sind oder störend in der Welt der Erwachsenen, weil sie nicht umgehen können.

Und so sind es auch Emotionen, mit denen wir nicht umgehen können. So haben wir die Kinder (Gefühle, die nicht Gefühlt wurden) nach und nach in den Keller gesperrt.  Sie klopfen ständig an und möchten wieder zurück nach Haus, dort wo die angenehmen Kinder- Gefühle sitzen. Das Klopfen wird immer stärker werden und die Angst die gefühlt werden möchte wird irgendwann zur Panik, die Wut zur Aggression. Und anstatt, dass wir sie freiwillig fühlen und in unser Wohnzimmer einladen zertreten sie die Tür ein, sie wollen gesehen werden und überwältigen uns im Alltag in Form von unkontrollierten Emotionen und Zerstörung.

Wenn wir uns jedoch die Wut einmal einladen in unser Wohnzimmer, dann können wir in Kontakt treten mit der Wut und oft können wir dann erkennen, dass sie dann gar nicht mehr so gefährlich erscheint, wie wir sie eventuell vorgestellt haben in unserer Fantasie.


Eventuelle hast auch du Kinder im Keller versteckt, die darauf warten von dir gesehen zu werden.

Wo zeigen sie sich eventuell im Körper? Wie kannst du es spüren? Was spürst du? Welche Emotion möchte gesehen werden und gefühlt werden?


Unser Körper und unserer Alltag zeigt es uns eigentlich ganz genau was angeschaut werden darf.


Ich weiss auch, dass es nicht immer möglich ist, das alleine zu machen. Manchmal braucht es Begleitung, jemand der den Raum hält. Jemand der dich hält.


Die Anteile von Inneren Mann und der inneren Frau


Der innere Mann ist der, der die Gefühle hält und die innere Frau ist die, die die Gefühle fühlt. Die innere Frau ist unser weibliche Anteil und der innere Mann is unser sind unser männlichen Anteil. Dazu kommt noch der Anteil von unserem inneren Kind.

Doch es wird schwierig die Gefühle vom inneren Kind zu fühlen, welche sich als Emotionen im Körper abgespeichert haben, wenn unsere inneren Erwachsen noch starke Verletzungen haben und noch nicht integriert sind.

Wenn zum Beipiel dein weiblicher Anteil verletzt ist, kann es sein, dass du eventuell Mühe hast, deine Gefühle zu fühlen, weil es sich nicht sicher anfühlt. Eventuell ist dein männlicher Anteil verletzt und er hat Mühe die Emotionen, die Gefühle der Vergangenheit zu halten, eventuell kannst du es dadurch nicht aushalten.


Daher braucht es dann eventuell Unterstützung von Aussen, einen geschützten Raum, indem deine Anteile in Heilung gehen können und deine Emotionen nach Haus geholt werden können.

Du kannst auch, wenn du merkst, dass du deine Emotionen nicht halten kannst, in Bewegung kommen.

Emotion= Energie in Bewegung.

Auch so kannst du fühlen. Du kannst tanzen oder dich schütteln.


Wir alle haben Traumata, man sagt sogar, dass wir schon durch die Geburt mit Traumata auf die Welt kommen.


Jede Emotion die wir aus unserem Unterbewusstsein nach Hause holen ist Heilung.

In meiner energetischen Begleitung ist daher die Körperarbeit ein wichtiger Bestandleil.

 

Ich sehe eine grosse Chance für uns Menschen in dieser herausfordernden Zeit, eine Chance auf Heilung, in der Erinnerung das wir schon heil sind.


Heil bedeutet "Ganz".

 

Komme zurück zu dir, zurück in deiner Ganzheit.

 

Von Herz zu Herz

Sandra



Emotionen & Gefühle als Schlüssel zur Selbstheilung

 
 
 

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